Aktuelles

 

 

 

 

Bundesministerium für Gesundheit (BMG) informiert:

"Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will das Bundesgesundheitsministerium in dieser Wahlperiode deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Durch das erste Pflegestärkungsgesetz wurden bereits seit dem 1. Januar 2015 die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht. Zudem wurde ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet."

Flyer: Die Pflegestärkungsgesetze
Flyer_Die_Pflegestaerkungsgesetze.pdf
PDF-Dokument [2.9 MB]
Pflegeleistungen nach Einführung des Pflegestärkungsgesetz I
Pflegeleistungen ab 1. Januar 2015
Tabellen_Plegeleistungen_BRat_071114.pdf
PDF-Dokument [833.7 KB]

Pflegereform 2016 - Pflegestärkungsgesetz II

Am 13. November 2015 hat der Deutsche Bundestag das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen.

 

Verbesserungen zum 1. Januar 2016:

  • Verbesserung der Pflegeberatung
  • Feste Ansprechpartner für die Pflegeberatung bei der Pflegekassen
  • Verbesserung der ärztlichen Versorgung von Bewohnern von Pflegeheimen - Stationäre Pflegeeinrichtungen sind verpflichtet, Kooperationsvereinbarungen mit niedergelassenen Haus-, Fach- und Zahnärzten zu schließen.
  • Verpflichtung der Pflegekassen zur Erbringung von primärpräventiven Leistungen in stationären Pflegeeinrichtungen
  • Nach einer Krankenhausbehandlung Anspruch auf Übergangspflege (häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe sowie Kurzzeitpflege) für eine nicht dauerhaft pflegebedürftige Personen

Am 1. Januar 2017 tritt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft

  • Einführung der fünf neuen Stufen der Pflegebedürftigkeit
  • Gleichstellung von geistigen und seelischen Beeinträchtigungen mit körperlichen Einschränkungen
  • Bessere Leistungen der Pflegeversicherung:

 

PG1

PG2

PG3

PG4

PG5

         Geldleistung ambulant

125*

 316

  545

  728

  901

         Sachleistung ambulant

       

 689

1298

1612

1995

         Leistungsbetrag vollstationär

125

 770

1262

1775

2005

          *Hier keine Geldleistung, sondern eine zweckgebundene Kostenerstattung 

  • Ausweitung und Anpassung der Leistungen in der ambulanten Pflege
  • Einführung als Regelleistung der Pflegeversicherung von pflegerischen Betreuungsmaßnahmen zur Bewältigung und Gestaltung des alltäglichen Lebens im häuslichen Umfeld
  • Ein einheitlicher pflegebedingter Eigenanteil für die Pflegegrade 2 bis 5 (der pflegebedingte Eigenanteil steigt künftig nicht mehr mit zunehmender Pflegebedürftigkeit)
  • Menschen, bei denen eine dauerhafte erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz festgestellt wird, werden in den übernächsten Pflegegrad überführt
  • Anspruch auf zusätzliche Betreuungsangebote in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen (die Finanzierung erfolgt durch die soziale Pflegeversicherung)
  • Bessere soziale Absicherung von pflegenden Angehörigen

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

             Referat I "Internet, Soziale Netzwerke"

 

 

Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ informiert:

Das Programm „Erfolgsfaktor Familie“ begrüßt 6.000. Mitglied

Am 19.02.2016 haben Herr Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Herr Dr. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, die Familienfleischerei Bittner GmbH & Co. KG aus Steinfurt (Münsterland) als 6.000. Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ in Berlin begrüßt. 

Flexibel für Pflege

Dass sich auch in einem Tätigkeitsfeld mit einer hohen Präsenznotwendigkeit am Arbeitsplatz Arbeitsanteile mobil erledigen lassen, zeigt ein Praxisbeispiel aus dem Caritasverband Arnsberg-Sundern e. V. Informieren Sie sich darüber, welche Aufgaben im Tätigkeitsfeld der mobilen Pflege im Homeoffice erledigt werden können. Im Experteninterview erklärt Stefan Reuyß von SowiTra die typischen Phasen in einem Pflegealltag.

Wie Unternehmen Beschäftigte, die Pflegeverantwortung übernehmen, durch mobiles Arbeiten unterstützen können, darüber spricht Stefan Reuyß von SowiTra im Experteninterview. Sie erfahren, welche Phasen der Pflege es in den meisten Fällen gibt und wie das dazu passende Arbeitsmodell – beispielsweise der alternierenden Telearbeit – genau aussehen kann. Reuyß erklärt außerdem, wie die Kosten für die technische Infrastruktur in sozialen Berufen sich an anderer Stelle möglicherweise wieder amortisieren. 

Zum Interview gelangen Sie hier

Dem demografischen Wandel gerecht werden

Dem demografischen Wandel begegnet die Villeroy & Boch AG mit einer nachhaltigen Personalplanung und innovativen Programmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen. „Wir bieten unseren Beschäftigten flexible Arbeitszeitmodelle, Wahlarbeitszeit, Teilzeit sowie Arbeitszeitkonten an. Bereits im Jahr 2012 haben wir eine Betriebsvereinbarung über die Familienpflegezeit abgeschlossen“, berichtet Jörg Hagmaier, Personaldirektor bei Villeroy & Boch.  

Familienbewusste Arbeitszeiten

IHK-Unternehmensbarometer: Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zum Schlüssel gegen Fachkräftemangel

Immer mehr Unternehmen haben die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als strategisches Handlungsfeld erkannt. Das zeigen die Ergebnisse des IHK-Unternehmensbarometers 2012. So bieten inzwischen 90 Prozent der befragten Betriebe flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten an oder planen dies.

Auf individuelle Wünsche der Beschäftigten gehen laut der Umfrage fast drei Viertel der beteiligten Unternehmen mit spezifischen Arbeitszeitregelungen ein. Zudem bieten immer mehr Arbeitgeber Lebensarbeitszeitkonten an, um ihren Beschäftigten auch langfristig Flexibilität während unterschiedlicher Lebensphasen zu ermöglichen: In jedem vierten Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten können Langzeitkonten genutzt werden.
Auch für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege setzen sich immer mehr ein: Jeder zweite Betrieb unterstützt seine Beschäftigten mit Pflegeaufgaben.

 

Themenwoche Beruf & Familie der IHKs in Baden-Württemberg

30.05.2012

Das Netzwerkbüro veranstaltet mit den Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Arbeit der Zukunft“ vom 20. bis 29. Juni 2012. Um konkrete Anregungen für eine flexible und familienbewusste Arbeitszeitgestaltung zu geben, wird in 18 Veranstaltungen von Stuttgart bis Freiburg, von Rhein-Neckar bis Ulm über Themen wie „Arbeitszeiten heute, morgen und übermorgen“, „Flexibles Arbeiten im Mittelstand“ oder „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ diskutiert. 


5 Multiplikatorenveranstaltung "Beruf und Pflege: Trend oder Tabu?"

IHK-Unternehmensbarometer: Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zum Schlüssel gegen Fachkräftemangel

Immer mehr Unternehmen haben die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als strategisches Handlungsfeld erkannt. Das zeigen die Ergebnisse des IHK-Unternehmensbarometers 2012. So bieten inzwischen 90 Prozent der befragten Betriebe flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten an oder planen dies.

Auf individuelle Wünsche der Beschäftigten gehen laut der Umfrage fast drei Viertel der beteiligten Unternehmen mit spezifischen Arbeitszeitregelungen ein. Zudem bieten immer mehr Arbeitgeber Lebensarbeitszeitkonten an, um ihren Beschäftigten auch langfristig Flexibilität während unterschiedlicher Lebensphasen zu ermöglichen: In jedem vierten Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten können Langzeitkonten genutzt werden.
Auch für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege setzen sich immer mehr ein: Jeder zweite Betrieb unterstützt seine Beschäftigten mit Pflegeaufgaben.

Pflege braucht einen Lautsprecher um das Tabu zu brechen
Lautsprecher und Präzisionsfeile – es braucht schlagkräftige Werkzeuge, um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu verbessern. Dies brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 5. Multiplikatorenveranstaltung des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ auch bildhaft zum Ausdruck: Dass das Thema Pflege in Unternehmen noch häufig tabu ist und daher eines Lautsprechers bedarf, dass es einer pflegesensiblen Personalpolitik bedarf, um auch den Vereinbarkeitsbedürfnissen von Menschen gerecht zu werden, die sich um Angehörige kümmern und dass bereits bestehende Angebote in Unternehmen besser bekannt gemacht werden müssen.
Dass die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aber nicht nur in Unternehmen, sondern auch in der öffentlichen Diskussion mehr Raum braucht, darin waren sich die Experten und Expertinnen wie auch das Publikum bei der Veranstaltung einig.

 

Pflege heute und in Zukunft

Die Zahlen sprechen für sich: höhere Frauenerwerbsquoten führen dazu, dass Töchter und Schwiegertöchter nicht mehr automatisch für die Pflege zur Verfügung stehen. Zudem nimmt die Haushaltsgröße immer weiter ab, Einkindfamilien sind normal, weshalb „später“ dann auch nicht mehrere Kinder zur Pflege zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass Arbeit mobil macht und Kinder immer häufiger nicht am gleichen Ort wie ihre Eltern wohnen. Insofern ist fraglich, ob die mit rd. 68% noch hohe Quote privater Pflege künftig erhalten bleibt (1999 lag sie noch bei 72%). Und schließlich: Schon heute sprechen wir von einem Mangel an Pflegepersonal – Tendenz steigend. „Spätestens 2020 wird es zu einer Schere kommen. Wachsende Nachfrage trifft auf immer weniger Pflegepersonal“ so Heiko Pfaff vom Statistischen Bundesamt.
Zwar nimmt die Anzahl derjenigen, die zu Hause pflegen ab, doch äußern 60% der Beschäftigten nach wie vor den Wunsch, im Fall der Fälle die Pflege zu übernehmen. Dabei muss bedacht werden, dass Pflege zu Hause durchschnittlich 5 Std. in Anspruch nimmt und nur 10-20% der Pflegenden auf externe Unterstützung zurückgreifen – meist auch aufgrund fehlender Information und finanziellen Ressourcen.

Eine aktuelle Analyse der Pflege von Angehörigen stellt Herr Ulrich Schneekloth aus der TNS Infratest Sozialforschung in München dar, die Sie hier als pdf downloaden können.



Pflege von Angehörigen.pdf
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Das Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ feiert sein fünfjähriges Bestehen

09.02.2012

Fast 4.000 Mitglieder, mehr als 500 Veranstaltungen, vier Unternehmenstage, zehn Branchenkooperationen, zahllose Artikel und Beratungsgespräche rund um das Thema Beruf und Familie – seit fünf Jahren arbeitet das Netzwerkbüro "Erfolgsfaktor Familie" beim DIHK im Auftrag des Bundesfamilienministeriums nun daran, die Arbeitswelt in Deutschland familienfreundlicher zu machen.



Jährlich finden der Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ mit Beteiligung der Bundesfamilienministerin und des DIHK-Präsidenten, die Multiplikatorenveranstaltung sowie Willkommenstage für neue und interessierte Mitglieder in Berlin statt.

 

Die Referentinnen des Netzwerkbüros sind bundesweit bei über 100 Veranstaltungen im Jahr vor Ort, beispielsweise auf Regionalveranstaltungen mit lokalen Partnern sowie Veranstaltungsreihen in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern zu Themen wie betrieblicher Kinderbetreuung, Arbeitszeitgestaltung, Pflege und Beruf.


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