Verhinderungspflege

Die Regelung zur Verhinderungspflege ist im § 39 des Elften Buches des Sozialgesetzbuches geregelt (kurz: §39 SGB XI). In dieser Vorschrift sind die Voraussetzungen aufgeführt um den Anspruch auf die Zahlung eines Verhinderungspflegegeldes zu begründen, das gleichzeitig eine Leistung aus der Pflegeversicherung ist. 

 

Für den Fall, das Angehörige eine hilfsbedürftige Person pflegen und diese die Pflege für einen Zeitraum von höhstens vier Wochen unterbrechen (die Gründe können vielschichtig sein und von Urlaub bis hin zur Krankheit reichen) können die Angehörigen bei der Pflegekasse einen Antrag auf die Gewährung von Verhinderungspflegegeld stellen. Dieses beträgt aktuell (Stand ab Januar 2012) EUR 1550,00 jährlich. Erwähnenswert ist hierbei auch, dass ein Anspruch unter anderem erst nach Ablauf der ersten sechs Monate der Pflege entsteht. Während die Angehörigen sich während dieser Zeit nicht um den Pflegebedürftigen kümmern können, kann beispielsweise eine 24h Pflegekraft die Pflege und Betreuung übernehmen.

 

Pflegereform 2015

Bundesministerium für Gesundheit (BMG) informiert:

"Ab dem 1.1.2015 gibt es Leistungsverbesserungen."

Mehr dazu unter: "Pflegestärkungsgesetze".

 

Genaue Auskünfte in Bezug zur Regelung der Verhinderungspflege erteilt Ihnen Ihre zuständige Pflegekasse. Wenn Sie genauere Informationen zur 24h Pflege und Betreuung möchten, können Sie uns gerne unter der Rufnummer 07154/805695 erreichen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne! Alternativ können Sie unser Kontaktformular zur Kontaktaufnahme nutzen. Dieses finden Sie hier.


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