24h-Pflege und Betreuung zu Hause - Kosten

Die Monatskosten dieser Betreuungsform liegen zwischen 1.850,00 und 2.150,00 Euro brutto und beinhalten alle gesetzlichen Steuern, Sozialabgaben sowie eine Kranken- und Unfallversicherung.

 

Dabei sollte erwähnt werden, dass die zwei kostenbestimmensten Faktoren bei der 24h-Betreuung einerseits die Deutschkenntnisse der Pflegekraft, andererseits die Belastung während des Einsatzes sowie die Ausbildungsqualifikation sind.

Hinzu kommen andere Faktoren wie vorhandener Führerschein oder Einsätze während der Weihnachts- und Osterfeiertage.

 

Auch spielen unterschiedliche Feststellungen der Pflegestufe und die steuerliche Absetzbarkeit eine Rolle. Daher ist die Feststellung des Tarifs erst nach Kenntniserlangung der Rahmenbedingungen und des tatsächlichen Hilfsbedarfs möglich.

 

Um ein kostenloses und unverbindliches Angebot anzufordern können Sie gerne unseren Fragebogen zur 24-Stunden Betreuung ausfüllen und an uns per Post oder Fax (07154/805696) zurückschicken

Für die 24h-Seniorenbetreuung agieren wir als Koordinator und Vermittler,
die oben aufgeführten Rechnungsbeträge sind direkt an einen mit uns kooperierenden polnischen Pflegedienstleister zu zahlen.

Die Vermittlung erfolgt kurzfristig und ist für den Auftraggeber kostenlos.

Während der Leistungserbringung bleiben wir selbstverständlich in allen Fragen, Anregungen, Änderungs- und Anpassungswünschen oder eventuellen Problemen Ihr Ansprechpartner.

Dabei gilt es zu beachten, dass Kost und Logis für die Betreuungskraft grundsätzlich kostenlos sind und vom Kunden getragen werden müssen.

Wenn Sie Fragen zu Betreuungskosten haben, rufen Sie uns bitte an unter der Telefonnummer: 07154 / 805695
Sie können aber auch unser Kontaktformular ausfüllen und wir werden Sie dann schnellstmöglich zurückrufen.

 

Tarifbeispiel

Das folgende Beispiel verdeutlicht einen Tarif für eine pflegebedürftige Person mit Pflegestufe 2 unter folgenden Rahmenbedingungen:

 
  • Die Person braucht Hilfe bei der Grundpflege (Körperpflege, Nahrungsaufnahme, Fortbewegung) mindestens dreimal im Laufe eines Tages
 
  • Die hauswirtschaftlichen Versorgung (Einkaufen, Reinigung der Wohnung, etc.) erfolgt mehrmals in der Woche
 
  • Der wöchentliche Zeitaufwand beträgt im Tagesdurchschnitt mind. 3 Stunden (2 Stunden davon für die Grundpflege)

Die Hauptaufgaben der Betreuungskraft sind demnach:

 - Betreuung rund um die Uhr (inkl. gelegentlicher Einsatz bei Nacht)
 - Grundpflege (Hilfestellung bei Körperpflege, Toilettengängen, Waschen)
 - Reinigung der Wohnung/Haus, Zubereitung von Mahlzeiten, Einkaufen
 -

Haushaltsnahe Tätigkeiten wie Wäsche Waschen und Bügeln.

 

 Monatliche Kosten und Zuschüsse (bei 30 Kalendertagen im Monat)

Betreuungskosten 1)   1.950 €
Pflegegeld für Pflegestufe 2 2)  -    450 €
Verhinderungspflegegeld 2)  -    134 €
____________________________________________    
Effektive monatliche Gesamtkosten   1.375
Steuererleichterungen  -    250 €
____________________________________________    
Gesamtkosten nach Steuern 3)    1.116 €

 

Fussnoten:

1) Betreuungskosten inklusive Steuern und Sozialversicherungsabgaben wie Krankenversicherung und Unfallversicherung sowie Fahrtkosten. Der endgültige Tagessatz hängt von der individuellen Hilfsbedürftigkeit der betreuten Person ab.

2) Direkte und indirekte Zuschüsse zur Finanzierung der 24 Stunden Betreuung: Zur anteiligen Finanzierung der privaten Pflege und Betreuung können Pflegegeld der Pflegestufe sowie das Verhinderungspflegegeld (derzeit 1.612 € jährlich) bei der Pflegekasse (Krankenkasse) beantragt werden. 

3) Angehörige können, wenn sie die Kosten für die Betreuung und Pflege von Familienmitgliedern tragen, diese steuerlich als "außergewöhnliche Belastung" geltend machen.

 

Bitte beachten Sie, dass die durch unsere Partnerfirmen in Rechnung gestellten Leistungen privat bezahlt werden müssen und diese Firmen anders als städtische Altenpflegeheime oder ambulante Pflegedienste nicht direkt mit den Kranken- und Pflegekassen abrechnen.

 

Rechnungen, die Sie von der Steuer absetzen können!

Seit dem 01.01.2009 können Sie Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen, Betreuungs- und Pflegeleistungen bis zu einer Höhe von 20.000 EUR im Jahr steuermindernd geltend machen.
Bis zu 20% der Rechnungssumme, maximal 4.000 EUR, können direkt
von Ihrer Steuerschuld abgezogen werden.
 
Wichtig ist, dass Sie Ihre Aufwendungen mit Vorlage einer Rechnung und eines Zahlungsnachweises auf das Konto Ihres Dienstleisters, durch einen Beleg Ihrer Bank oder Sparkasse nachweisen.
Zahlen Sie auf keinen Fall bar – dann ist die Steuerermäßigung dahin.
 
Das Bundesgesundheitsministerium informiert:
Steuervorteil für Pflegehaushalte

Pressemitteilung.pdf
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Informationen über steuerliche Absetzbarkeit beruhen auf Auskünfte Dritter.
Irrtum und Änderungen vorbehalten.
Ein Rechtsanspruch kann hierfür nicht abgeleitet.

 


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